Es wird Zeit für ein kleines, erstes Résumé

08 Mai 2014 Björn Schönfeld In Allgemein

Mein Projekt "Das erste Gesicht" läuft nun seit über 150 Tagen und hat Wellen geschlagen, die mich selber überrascht haben. Ich hab in den letzten 5 Monaten gut 200 Hebammen in fast ganz Deutschland fotografiert. Aus der Idee im Winter etwas Gutes tun zu wollen ist, v.a. durch Hilfe von Weleda, über Nacht ein riesige Plakatkampagne mit knapp 6000 Großflächenplakaten in über 600 Orten, in der ganzen Republik geworden. Diese Plakatkampagne soll, u.a. vor dem Hintergrund der aktuellen Haftpflichtversicherungproblematik, dazu dienen den Frauen hinter dem Beruf der Hebamme ein Gesicht zu geben und für Wertschätzung zu sorgen.

Heute, 2 Tage nach dem Start der Plakatkampagne, wird es meiner Meinung nach Zeit, einmal ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern und einen ersten Versuch zu starten, festzustellen, was "das erste gesicht" bisher bewirkt hat.

Bisher gab es folgende Medienberichte: Der NDR, der BR und Sat1 haben z.T. mehrmals über das Projekt berichtet. In folgenden Tageszeitungen gab es Berichte über das Projekt und selbstverständlich die Hebammenthematik: Lüneburger Landeszeitung, Uelzener Allgemeine, Hamburger Abendblatt, (aktuell: http://www.abendblatt.de/hamburg/article127713729/Gesicht-zeigen-Kampagne-unterstuetzt-Hebammen.html)
Die Welt, Der Standard (Österreich), Hannoversche Allgemeine, in Nürnberg gab es 2 Berichte, unsere Lünepost und noch einige mehr!

Diverse Internetseiten und Blogs haben Artikel gebracht: stern.de, familie.de, die evanglische Zeitung, netmoms.de um mal einige zu nennen … Bitte verzeiht, dass ich nicht alle nenne! Wenn man mal eine der großen Suchmaschinen betätigt, findet man auf den ersten 4 Seiten nicht viel Anderes :D! Ganz viele weitere kleine Blogs haben z.T. sehr schöne Beiträge gebracht! Vielen Dank an Euch alle!

Auch auf Seiten der Politik und sogar in Versicherungskreisen werden wir wahrgenommen.
Die Silke Gajek von "den Grünen" aus MeckPom ist von Anfang an dabei und begleitet das Projekt mit immer wiederkehrendem Kontakt und seit Montag sogar mit einer Fotoaustellung im Schweriner Landtag! Wenn Ihr in Schwerin seid, dann unbedingt ab ins Schloß!!

Gestern bekam ich eine Mail vom Oldenburger CDU Politiker Christoph Baak. Dieser ist auf die Problematik aufmerksam geworden und hat sofort zusammen mit der Fraktion einen Resolutionsantrag und eine Pressemitteilung verfasst.

Von Seiten der Industrie kommen zahlreiche Menschen auf mich zu, die genau wie Weleda, Ströer und PHd, daran interessiert sind etwas zu bewegen. Gerade bin ich z.B. auf ein sehr interessantes Start-Up Unternehmen aus Hamburg gestoßen, welches Müttern helfen will unter vernünftigen Bedingungen zurück ins Berufsleben zu kommen. Auch wenn dies ein Stück entfernt von der Hebammenthematik ist, gehört es für mich dazu. Das Thema leidet in unserer Gesellschaft meiner Meinung nach ja ganz im Allgemeinen und darunter leiden auch die Hebammen. Eine klasse Idee also und sicherlich eine Unternehmung mit Zukunft (www.mutterschafft.de).

Hätte mir Dezember jemand erzählt, wo mich diese Kampagne überall hinführen wird, dann hätte ich ihr/ihm nicht geglaubt!

Im Sinne der Thematik kann dies aber noch nicht das Ende sein und bis es eine richtige Lösung gibt, brauchen wir noch mehr Aufmerksamkeit! Ich habe mir ja vorgenommen in diesem Jahr noch bei Günther Jauch, im Abendprogramm am Sonntag, auf dem Sessel zu sitzen und zu erzählen, wie wichtig unsere Hebammen sind!

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen wundervollen Donnerstag! Ich werde heute zu meiner Mutter fahren, die nach 3 Monaten im Krankenhaus endlich nach Hause kommt.

Liebe Grüße, Björn

2 Antworten zu “Es wird Zeit für ein kleines, erstes Résumé”

  1. Heike sagt:

    Lieber Björn,
    einfach nur ein dickes Danke!!!

  2. Ute sagt:

    Lieber Björn, ich war gerade in Hamburg und habe die ersten Plakate gesehen. Danke für Deine Initiative und Deine Energie, die Du in das Projekt steckst.
    Heute kam von Weleda Post mit einem kleinen Plakat von Dir als Umschlagseite und Hinweis auf die Internetseite.Es hängt jetzt an meiner Haustür. Ich hoffe hier im Rheinland verbreitet sich die Aktion schnell.
    Wir müssen es doch schaffen, alle zusammen, den Erhalt der Hebammen zu sichern.
    Liebe Grüße und weiter viel Elan.
    Ute

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